Ansatz · Das Handelshaus-Modell

Zwei Aktivitäten,
eine Wertschöpfungskette.

Die meisten Vermittler in der Landwirtschaft machen eins von zwei Dingen: Sie bewegen Material oder sie bewegen Kapital. Wir tun beides — denn beide Aktivitäten beantworten unterschiedliche Fragen innerhalb derselben Lieferkette, und diese Fragen gemeinsam zu beantworten führt zu einem besseren Ergebnis als sie getrennt zu behandeln.

01 · Die These

Ein Handelshaus für Rohstoffe.

Als Handelshaus beschaffen wir Rohstoffe direkt von Erzeugern und liefern sie an industrielle Abnehmer — wir übernehmen das Eigentum, das Risiko und die Verantwortung für das, was wir bewegen.

Als Kapitalpartner finanzieren wir die Erzeuger, die Infrastruktur und die Technologien, die die Versorgung nachhaltiger, rückverfolgbarer und widerstandsfähiger machen — und stellen unsere eigene Bilanz für die Zyklen zur Verfügung, die für das Projekt entscheidend sind.

Die Kombination erlaubt uns, das zu finanzieren was wir handeln, und das zu handeln was wir finanzieren. Sie erlaubt uns auch Beziehungen abzusichern, nicht nur Transaktionen. Ein Erzeuger, der Kapital von uns erhält, hat einen Gegenüber im Markt. Ein Abnehmer, der bei uns kauft, hat einen Partner, dessen eigenes Kapital in der Versorgung hinter dem Rohstoff steckt.

— Warum jetzt

Landwirtschaftliche Lieferketten für funktionelle Lebensmittel, Nutrazeutika und Nahrungsergänzungsmittel werden neu aufgebaut. Abnehmer erwarten Rückverfolgbarkeit und Zertifizierung; Erzeuger stehen gleichzeitig unter Klima- und Kapitaldruck. Die Vermittler, die in diesem Umfeld bestehen, sind diejenigen, die Kapital und Umsetzung in dieselbe Konversation bringen.

02 · Unsere Arbeitsweise

Ein dreistufiger Ansatz für die Zusammenarbeit.

i.
Identifizieren & prüfen
Wir identifizieren Erzeuger und Projekte in unseren Schwerpunktthemen und bewerten sie nach kommerziellen, agronomischen und ökologischen Maßstäben gemeinsam — niemals im Widerspruch zueinander.
ii.
Partnern & finanzieren
Wo angemessen, setzen wir Kapital ein — Projektfinanzierung, Handelsfinanzierung oder selektives Eigenkapital — um die Versorgung an der Quelle zu stärken und Interessen über den langen Zyklus auszurichten.
iii.
Liefern & umsetzen
Wir bringen das Material in die Lieferkette, liefern an industrielle Abnehmer und führen die Beziehung über Saisons hinweg fort — nicht als einzelne Transaktion, sondern als Programm.

Fünf Schwerpunktbereiche, zwei Säulen.

Diese Themen sind dort, wo ökologische, soziale und kommerzielle Logik zusammenkommen. Wir verfolgen sie über Handelsströme, über Projektfinanzierung und meistens über beides zugleich.

03 · Grundsätze

Wie wir entscheiden, was zu tun ist.

Direkt vom Erzeuger
Wir arbeiten so nah am Ursprung, wie es praktisch möglich ist. Es ist schwieriger, aber es ist der einzige Weg, eine Versorgung mit den Qualitäten aufzubauen, die wir wollen — rückverfolgbar, zertifiziert und widerstandsfähig.
Langer Horizont
Wir messen Erfolg über Zyklen, nicht über Quartale. Erzeuger und Projekte können sich auf unsere fortgesetzte Präsenz verlassen, um belastbare Beziehungen aufzubauen.
Nachhaltigkeit zuerst
Ökologische und soziale Kriterien sind Teil der Prüfung, nicht Teil des Marketings. Wir setzen kein Kapital ein und nehmen kein Material an, das wir nicht zurückverfolgen können.
Ausgerichtete Interessen
Wo Kapital im Spiel ist, ist die Struktur so gestaltet, dass unser Erfolg mit dem des Erzeugers oder Projekts übereinstimmt. Wo Handel im Spiel ist, spiegeln die Bedingungen Partnerschaft wider, nicht Ausbeutung.

Handel allein ist zerbrechlich. Kapital allein ist abstrakt. Gemeinsam bilden sie die Lieferketten, die den Handel überhaupt erst tragen.

Zwei Bereiche, ein Anlaufpunkt.

Bereich Handel
Bereich Kapital
Allgemeine Anfragen